Einfach ein paar zusammenfassende Gedanken am 20.04.2021 (sehr kurz)

Bin ich doch erst zu späterer Stunde in meinem Leben mit Hannah Arendt und ihren Gedanken zur politischen Umwelt in Kontakt gekommen, so tritt doch nach etwas über einem Jahr so langsam das Ausmass der Gedanken dazu, und die damit einhergehenden Wahrnehmungen und Beobachtungen, hervor.

Diese Eindrücke und Beobachtungen dienen auch nur dem Verständnis, sind mehr ein ergänzendes Werkzeug, dass der Interaktionen mit der eigenen Umwelt und den Menschen darin dient, denn positiv im Sinne der Vermittlung eines optimistischen Blicks auf die Gegenwart und die Probleme der Zukunft sind diese nicht. Der Drang zur Resignation oder der Reiz der Aufgabe und damit die Einnahme einer passiven Position ist verführerisch, ist einfach. Enden würde es in Selbstverleugnung und am Ende in Selbsthass durch Abkehr eines Glaubens an positive Veränderungen, wobei die Definition dieser positiven Hoffnungssplitter überhaupt nur sehr vage und fern erscheinen und nur noch selten spürbar sind.

So sind es die Kleinigkeiten in der Interaktion mit Menschen, die das Feuer brennen lassen und der Passivität den Rücken kehren und die Passivität, wie ihrer eigen ist, mit Ignoranz strafend stehen lässt.